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Sich selbst vertrauen

Die Angst klopft an die Tür, das Vertrauen öffnet. Es steht niemand draußen …
Verfasser unbekannt


Mit Angst reagieren wir auf Situationen, die wir nicht kontrollieren können. Entweder, weil wir negative Erfahrungen zu dieser Situation gesammelt haben oder weil es in unserem Kopf noch keine Erfahrungen dazu gibt.

Diese Angst hält uns dann davon ab, neue oder bessere Erfahrungen überhaupt machen zu können.

Sie hält uns klein, blockiert uns und verstärkt die Gedanken in uns, dass wir hilflos oder nicht genug sind. Körperliche Symptome wie mangelnder Antrieb, unruhiger Schlaf oder innere Unruhe verstärken dies.

Das fiese daran ist, dass die Angst nicht immer genau in der Situation auftritt, um die es geht. Manchmal holt sie uns ganz unvermittelt ein. Wir bekommen Panik, Schweißaufbrüche, Schwindel, weiche Knie und Atemnot und finden den Zusammenhang nicht. Oder wir fühlen uns blockiert und kommen nicht vorwärts, mit dem was wir uns wünschen. Wir rackern uns ab und wissen nicht, warum unser Leben stagniert oder sich schwer anfühlt.

In anderen Fällen wissen wir genau, worum es geht und die Angst verhindert, dass wir uns dieser Herausforderung stellen. Wir sagen lieber Termine ab, fragen nicht nach der Gehaltserhöhung, meiden ein ehrliches Gespräch mit unserem Partner*in oder anderen Personen, sind mit dem „zufrieden“, was wir haben. Verdrängen unsere echten Bedürfnisse und auch schmerzliche Gefühle wie Wut, Trauer oder Verzweiflung.

Haben wir zudem noch eine Zeit, in der wir stark belastet sind, stehen uns noch weniger die eigentlichen Ressourcen zur Verfügung, um dieser Angst zu begegnen. Es ist eine Negativspirale. Wenn wir nicht bereit sind neu zu denken, zu fühlen und zu handeln, können wir die belastende Situation nicht verlassen und werden weiter geschwächt, unser Energieniveau sinkt und die Angst gewinnt an Stärke. Wir vermeiden immer mehr und ziehen uns zurück oder wir kompensieren und verdrängen durch Ablenkung.

Der Schlüssel, um aus den verschiedenen Ängsten auszusteigen, ist

·        Mehr Wissen über die Zusammenhänge unserer Ängste zu haben

·        Die Verknüpfung an eventuell früher gemachten Erlebnissen, aus denen negative Überzeugungen entstanden sind, aufzulösen

·        Positive und stärkende neue Erfahrungen zu sammeln

·        Uns unserer Stärken und unserem Potenzial bewusst zu werden und dadurch mutige, neue Schritte zu gehen

Die Arbeit im Inneren steht vor der neuen Erfahrung im Außen. Das bedeutet, zunächst lösen wir alte Blockaden und Verknüpfungen und bringen diese ins Bewusstsein. Ist die Ursache erkannt und auch benannt worden, findet eine Neueinordnung des Erlebten statt. Es macht uns keine Angst mehr.

Nun geht es darum, neue und bessere Erfahrungen zu sammeln. So versteht auch unser Kopf, dass Angst nicht mehr erforderlich ist. Dies erreichen wir durch die Nutzung von Inneren Bildern und auch durch die Bewusstmachung unserer Stärken und ungenutzten Fähigkeiten. 

Angst ist die Aufforderung an dich, dir neue Weiten zu erschließen. Wir unterschätzen immer wieder, wieviel mehr für uns in diesem Leben möglich ist!

  
 

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Claudia Peitzner | Die Selbstwert-Schmiede | Systemisches Coaching – Hypnose – Trauerbegleitung

Mein Selbstwert-Weg begann 2008 im Alter von 32 Jahren. Ich saß in einem Job fest, der mir zunehmend das Gefühl gab, am falschen Ort zu sein. Ich fühlte mich wertlos, leer und auch hilflos. Unser Familienleben mit zwei kleinen Kindern war entsprechend negativ aufgeladen. Ein Hypnosecoaching änderte damals meine Sicht auf mich und meine Lebensbedingungen.

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